Dem Goldesel ganz nah…

14. Juni 2011

Nun habe ich einige Zeit gar nichts hier  im Blog veröffentlicht und doch komme ich dem Goldesel mit eben diesem Blog immer näher ;-)

Auf der einen Seite kommen mit schöner Regelmäßigkeit irgendwelche E-Mail, in denen mich auf Empfehlungsmarketing spezialisierte Agenturen damit locken wollen, über mir gänzlich unbekannte Produkte zu schreiben und dafür ein Honorar in zweistelligen Höhe oder einen Einkaufsgutschein zu erhalten. Diese Agenturen werben bei ihren Auftraggebern damit, dass sie in der Lage seien, ein authentisches Empfehlungsmarketing anbieten zu können. Dabei bin ich mir nicht sicher, ob man es statt authentischem nicht vielmehr autistisches (den an Autismus erkrankten Menschen möchte ich damit nicht Unrecht tun) Empfehlungsmarketing nennen  müßte.  Der Autismus als Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung wird u.a. hier bei Wikipedia erläutert.

Als Pendant dazu melden sich auch Unternehmen, die mir anbieten Artikel für meinen Blog zu schreiben, welche thematisch einen Bezug zu den von Ihnen angebotenen Produkten haben. Dabei wird noch angeboten, dass ich mir ein konkretes Thema aussuchen darf. Als Gegenleistung für den erstellten Content, welcher mir dann freundlicherweise zur Veröffentlichung überlassen wird, möchte man einen Link gesetzt bekommen.

Deshalb fühle ich mich dem Goldesel ganz nah. Wenn es mir nun gelingt, beide Gruppen sinnergebend in meinem Blog zu vereinen, dann reicht simples Copy & Paste und ich verdiene mein Geld quasi im Schlaf.

Nur, ich möchte meinen Blog nicht zum Tummelplatz von solchen Kaspern machen. Wenn ich eine Empfehlung ausspreche oder eine Kritik übe, dann auf der Basis privater oder meiner eigenen geschäftlichen Erfahrungen, jedoch sicher nicht im Rahmen solch merkwürdiger Ansinnen irgendwelcher mehr oder weniger obskurer Agenturen.

Der Goldesel muß also dort bleiben, wo er hingehört – im Reich der Märchen.

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Atomkraft in Deutschland und derzeit nur die halbe Wahrheit

15. März 2011

Das schwere Erdbeben in Japan, darauf folgend eine gewaltige Überschwemmung durch eine Tsunami und jetzt auch noch, die mögliche drohende Atomkatastrophe im AKW Fukushima. Schrecklich!

Sogar unsere deutsche Bundesregierung (die Oposition hat sich zum Thema Atomenergie in der Vergangenheit auch nicht mit Ruhm bekleckert), hinreichend bekannt für ihre Perfektion im Aussitzen unliebsamer Themen, ist zu Leben erwacht und überraschte heute die Öffentlichkeit mit der Ankündigung des dreimonatigen Moratorium. Blenden wir mal aus, wieviel daran Wahltaktik ist.

Schaut man sich nun, die Berichterstattung dazu an, dann ist allenthalben die Rede von siebzehn deutschen Atomkraftwerken, deren Sicherheit nun auf den Prüfstand gestellt wird. Hierbei wird allerdings vergessen, dass sich atomares Material nicht nur in diesen siebzehn Kernkraftwerken befindet.

Auf keiner Karte ist beispielsweise, die Kernforschungsanlage im nordrhein-westfalischen Jülich (liegt ungefähr im Dreieck zwischen Düsseldorf – Köln – Aachen) gezeigt, die in unmittelbarer Nähe der Ballungräume liegt. Deren sicherheitstechnische Überprüfung findet keine Nennung und womit werden sich die dortigen Forscher wohl befassen? Mit strahlendem Material? Bei einer Kernforschungsanlage könnte man auf diese Idee kommen, oder?

Auch die Sicherheit der atomaren Zwischenlager scheint kein Thema zu sein, gerade wenn das Material nicht Untertage lagert, sondern in den Transportbehältern unter freiem Himmel steht. Natürlich, ein Flugzeugabsturz auf ein AKW könnte zum Super-GAU führen, aber ein davon betroffenes Zwischenlager würde ebenso zu erheblichen Problemen führen. Scheint nur hinsichtlich der zu prüfenden Sicherheit weniger relevant, obgleich wahrscheinlich anfälliger.

Bei Menschen, die jetzt in unseren hiesigen Apotheken wie wild Jodtabletten kaufen, wird die Bundesregierung mit ihrem dreimonatigen Moratorium sicher punkten können.

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Internet Explorer 9 ist für viele Unternehmen uninteressant

15. März 2011

Der Einsatz des Internet Explorer 9, aus dem Hause Microsoft, wird jetzt zum Download bereitgestellt und ist für viele Unternehmen praktisch uninteressant unbrauchbar.

Der Grund ist simpel, der neue Internet Explorer 9 unterstützt nach Medienberichten nicht das ältere Betriebssystem Windows XP, welches allerdings noch in zahlreichen Unternehmensnetzwerken im Einsatz ist. Für private Internetnutzer mag  der Zugriff des Internet Explorter 9, auf den Grafikchip des PC vorteilhaft sein, die ruckelfreie Wiedergabe hochauflösender Videos ist sicher interessant. Jedoch, die Ausstattung von Arbeitsplatzrechnern entspricht häufig nicht dem aktuellen technischen Stand, damit ist dann selbst mit einem aktuellen Betriebssystem wie Windows 7, diese Möglichkeit der Videowiedergabe in hochauflösender Qualität nicht erzielbar.

Ob sich Microsoft damit einen Gefallen erweist, scheint zweifelhaft, denn wegen dem neuen Browser werden die Unternehmen sich kaum genötigt sehen, auf ein aktuelleres Betriebssystem und neue Rechner zu wechseln. Je nach Unternehmensgröße können beträchtliche Lizensierungskosten und Hardwarekosten anfallen und diese wollen erst mal im Firmenbudget geplant sein.

Eine mögliche Folge könnte sein, dass der Internet Explorer als Browser weiter an Marktanteil verliert, wenn die Wettbewerber ihre darin liegende Chance zu nutzen wissen.

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Laktoseintoleranz und die Lobbyarbeit der Bayerischen Milchwirtschaft

7. Februar 2011

Zum Thema Laktoseintoleranz wirft, die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft auf ihrer Webseite die Frage auf, ob es sich um eine Volkskrankheit oder eine Modeerscheinung handelt.

Ein schönes Beispiel für einen dilettantischen Versuch der Lobbyarbeit, die Menschen mit Pseudoaufklärung zum Konsum von Milch und Milchprodukten zu motivieren, indem man teilweise falsch informiert.
Das Milch gesund ist steht nicht in Abrede. Wohl aber, die Vorgehensweise der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, sich mit dem Thema Laktoseintoleranz zu befassen bedarf der Kritik. Bereits mit der Artikelüberschrift „Laktoseintoleranz – Volkskrankheit oder Modeerscheinung?“ begibt man sich auf den falschen Pfad.

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Australien: Nach dem Hochwasser kommt nun der Zyklon Yasi

2. Februar 2011

Der australische Bundesstaat Queensland wird in diesem Jahr schwer vom Wetter getroffen. Nach den erheblichen Überschwemmungen, die es in dieser Region gab, zieht nun ein tropischer Wirbelsturm (Zyklon Yasi) auf die Küstenregion zu.

Die Experten gehen davon aus, dass der Zyklon die Küste von Queensland am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 Kilometern pro Stunde erreichen wird. Bei diesen Windgeschwindigkeiten sind Menschen und Tiere in akuter Lebensgefahr, die Schäden in der betroffenen Region werden noch weit umfangreicher sein, als durch das Hochwasser ohnehin schon.

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Hochwasser in Deutschland – Aktuelle Hochwasserlage

8. Januar 2011

Die derzeitigen Niederschläge und das aktuelle Tauwetter, führen wieder einmal zu einer Hochwasserlage in Deutschland.

Einige Informationen dazu, bietet das länderübergreifende Hochwasserportal, eine gemeinsame Initiative der deutschen Bundesländer.
Mittels einer Kartenansicht wird die Hochwassersituation am jeweiligen Pegel verdeutlicht. Eine tabellarische Übersicht listet die jeweils neusten Meldungen nach Bundesländern unterteilt auf.

Die Darstellung des jeweiligen Bundeslandes zeigt detalliert, die jeweilige Meldestufe der Pegel. So lässt sich für Gewässeranrainer  ablesen, welche Meldestufe gerade zutrifft und welche Meldestufe im weiteren Oberlauf des Gewässers gilt.
In Ergänzung zu den Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes erhält man damit interessante Zusatzinformationen für seine Region.

Hier der Link zum Hochwasserportal.

Ergänzung: Für Nordrhein-Westfalen lassen sich noch genauere Daten zu den Wasserständen, der Wassertemperatur und den Niederschlagsdaten beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz online ablesen.

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Oldtimermotorrad BMW R63 von 1928 gestohlen

9. Dezember 2010

Ein Oldtimermotorrad der Marke BMW R63 wurde im September 2010 in Hamburg gestohlen, wie aus einer heute veröffentlichten Fahndungsmeldung hervorgeht.
Das Liebhaberstück wurde am 01.07.1928 zugelassen und hat eine Motorleistung von 27 PS / 731 ccm.

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Wikileaks.org vom Domain-Anbieter gelöscht

3. Dezember 2010

Der amerikanische Domain-Anbieter EveryDNS.net hat die Domain Wikileaks.org gelöscht. Unter dieser Adresse sind die von Wikileaks veröffentlichten Daten im Internet nicht mehr erreichtbar.

Gut möglich, dass die Vorgänge um Wikileaks, als die ersten öffentlich nachvollziehbaren Handlungen eines Informationskrieges im Internet in die Geschichte eingehen werden.

Wikileaks ist im Web weiterhin erreichbar. Man verzichtet kurzerhand auf den Umweg über einen Nameserver und wählt einfach direkt die Internetadresse http://213.251.145.96 an, zumindest solange diese noch erreichbar ist.

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Warnung: Quecksilber im Kinderzimmer, wenn die Energiesparlampe zerbricht

2. Dezember 2010

So manche Kissenschlacht wird in Kinderzimmer geschlagen. Ein großer Spaß für die Kleinen, solange keine der Lampen im Zimmer zerstört wird, denn dann kann Quecksilber freigesetzt werden. Die Energiesparlampe hat sich stetig durchgesetzt, die Glühbirnen werden schrittweise vom Markt verbannt und nun kommt die Hiobsbotschaft mit dem Quecksilber.

Eine heute vom Umweltbundesamt veröffentlichte Presse-Info (Nr. 058/2010) beginnt wie folgt:

Energiesparlampen – Fachleute sprechen von Kompaktleuchtstofflampen – sind gut für das Klima, enthalten aber geringe Mengen an Quecksilber. Geht eine Lampe zu Bruch, kann das giftige Schwermetall in die Innenraumluft gelangen. Eine erste orientierende Stichprobe des Umweltbundesamtes (UBA) mit zwei Lampen zeigt nun: Unmittelbar nach dem Bruch kann die Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm/Kubikmeter (µg/m3) für Innenräume liegen, bei dem das UBA und seine Innenraumkommission eine Beseitigung der Ursache empfehlen. Durch intensives Lüften sinkt die Quecksilbermenge in der Luft aber wieder deutlich ab. Kinder und Schwangere sollten sich von zerbrochenen Energiesparlampen fernhalten. „Das Quecksilber ist die Achillesferse der Energiesparlampen.

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