Gemeint ist die Botschaft, daß man Geräten einen Schalter einbaut, damit diese tatsächlich vom Stromnetz zu trennen sind.
Die Gelegenheit, den Ruf nach solchen stromsparenden Geräten erklingen zu lassen, nahmen hoffentlich auch zahlreiche Besucher/innen (es sollen rund 480.000 gewesen sein) im Dialog mit den Ausstellern wahr.
Hat sich an einem Messestand wirklich jemand über diesen Punkt ausgelassen? Die Zahl derer, die diese Möglichkeit nutzten dürfte denkbar klein gewesen sein, da gab es doch wichtigere Dinge zu erledigen, oder?
Sparmaßnahmen der Hersteller, die auf den Einbau von Schaltern verzichten, gehen zweifelsohne zu Lasten der Anwender. Spätestens, wenn die nächste Stromrechnung fällig ist, reibt sich manch einer verdutzt die Augen. Der erst zum letzten Weihnachtsfest angeschaffte neue Flachbildschirmfernseher und/oder LCD-Monitor zog im Standby-Modus eben zusätzlich Strom. Wer hätte das gedacht?
Die Macht den Herstellern klar zu machen, daß man nicht länger gewillt ist unnötig hohe Stromkosten zahlen zu müßen, liegt beim Käufer. Lassen sich Geräte ohne Ein-/Aus Schalter nicht mehr absetzen, sondern fristen ein Dasein als Ladenhüter, werden die betroffenen Hersteller sehr zügig reagieren.
Es entscheidet daher ganz wesentlich der Käufer, alleine schon durch sein Kaufverhalten, ob er Herstellern von schalterlosen Geräten eine klare Absage erteilt. Bleibt nur zu hoffen, daß auch die bequemsten Mitmenschen darüber nachdenken und es schaffen, einen Schalterknopf zu drücken.
