Erstaunlich! Deutsche Post für Klimaschutz-Anstregungen ausgezeichnet
Eigentlich kann es niemand aus Deutschland gewesen sein, der bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) auf die Idee kam, die Deutsche Post World Net in den Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI) aufzunehmen.
Unbestritten seien hier, die Anstrenungen des Konzern seine CO2-Effizienz und die seiner fremdbezogenen Transportdienstleistungen zu verbessern. Dies ist für einen derart großen Logistiker eine Verpflichtung und hier steht man in der Verantwortung einer Vorbildfunktion.
Jedoch, die lieben Leute von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betrachteten nicht den Konzern insgesamt.
Sonst wäre Ihnen nämlich aufgefallen, daß die Deutsche Post in Deutschland jede Woche 17,6 Mio. erreichbare Haushalte in 17 wichtigen Ballungsräumen mit der Publikation “Einkaufaktuell” versorgt, die man wenig umweltfreundlich in Plastikfolie einschweisst.
Mit diesem Plastikmüll, in einer Menge die sich dem einzelnen Empfänger der Einkaufaktuell in seiner Gesamtheit kaum erschließen kann, dürften die Anstrengungen der Deutschen Post in Sachen Klimaschutz mehr als nur einen Dämpfer erhalten.
Wie heisst es zudem so schön, in der Veröffentlichung auf der Webseite von Deutsche Post World Net, über den Carbon Disclosure Leadership Index?
Der Carbon Disclosure Leadership Index wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) im Auftrag des Carbon Disclosure Project (CDP) erstellt - einer Gemeinschaftsinitiative von 385 global tätigen institutionellen Investoren, die über ein Anlagevermögen von mehr als 57 Billionen US-Dollar verfügen.
Will sagen, die Gemeinschaft institutioneller Investoren, dies sind laut Webseite des Carbon Disclosure Project:
CDP currently has 385 Signatory Investors, including global investment/finance houses such as AIG Investments, Banco do Brasil, Goldman Sachs, Merrill Lynch & Co., Inc, Mitsubishi UFJ, Morgan Stanley, Nedbank, The RBS Group and Sumitomo Mitsui Financial Group.
verstehen sich dann vermutlich als ausgewiesene Experten für das Thema Klimaschutz und haben die Klimaschutzbestrebungen der Deutschen Post World Net gewürdigt. Ein Blick auf die weltweite Bankenkrise zeigt uns, die Unternehmen der vorstehenden Branche habe hier und da schon genug Probleme im eigenen Lager und bewegen sich jetzt auch noch auf dem schwierigen Gelände des Klimaschutz.
Die Berater der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers wären möglicherweise selbst gut beraten, die Deutsche Post als Konzern zu betrachten und alle Aspekte rund um den Klimaschutz zu berücksichtigen.
Vielleicht würde eine Beratung in Sachen Plastikmüll bei “Einkaufaktuell” ja weiterhelfen?
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