Fleischskandal - schon wieder
Deutschland hat neuen Fleischskandal
Nach dem Skandal um umdeklarierte Fleischabfälle im bayerischen Deggendorf ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen einen Geflügel verarbeitenden Betrieb im niedersächsischen Lastrup.
Bei handelsblatt.com gibt es dazu einen ausführlicheren Bericht –> Link
Erneut häufen sich Meldungen zu Fleischskandalen in erschreckendem Maße.
Als Verbraucher grübelt man besorgt darüber, wie hoch die Dunkelziffer ist, der bisher nicht entdeckten unsachgemß arbeitenden Betriebe.
Die Strafen für derlei Vergehen erscheinen eher gering, im vermuteten Verhältnis zu den finanziellen Vorteilen, die so “erwirtschaftet” wurden.
Zitat:
Im schon älteren Hackfleischskandal bei der Supermarktkette Real hat die Staatsanwaltschaft vier Strafbefehle beim Amtsgericht Hannover beantragt. Ein ehemaliger Bezirksleiter soll demnach eine Haftstrafe von neun Monaten auf Bewährung erhalten, zwei Fleischermeister und ein Geselle Geldstrafen von 1000 bis 5000 €.
Straftaten dieser Art, können für den Verbraucher, durchaus erhebliche gesundheitliche Risiken bergen. Dagegen erinnert das beantragte Strafmaß eher an einen Kavalliersdelikt.
Hier stellt sich als Frage, ob und wie der Gesetzgeber und die zuständigen Kontrollinstanzen, dem Problem nachhaltig begegnen wollen?
Neben dem Schutz der Verbraucher gilt es auch, die ordentlich arbeitenden Betriebe zu schützen, die unter solchen Skandalen zu leiden haben.
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