Ist Ihr Gesicht geeignet?
Bei Heise findet sich eine Newstickermeldung vom 03.11.2005, welche die Problemstellung schnell verdeutlicht.
Ein Gesicht mit anatomischen Besonderheiten kann zum Problem werden, ein Umstand, der beim bisherigen Reisepaß eher keine Probleme bereitete.
Zitat:
Hilflos unterschrieb beispielsweise Heise-online-Leser Hadmut Danisch diese ihm abverlangte Erklärung mit dem Zusatz: “Ich erkläre, dass meine Nase nun einmal schief ist!” Tatsächlich verunsichert der drohende Ton der Lichtbildbelehrung Antragssteller, die mit korrekt fotografierten Bildern auf den Ämtern auflaufen und dann abgelehnt werden, weil Augen und Nase von den vorgegebenen Normen abweichen.
Also, Ihre Augen und Nase müßen nun den vorgegebenen Normen entsprechen!
Was im Umkehrschluß, die Frage zulässt, ob es denn noch keine Normen für beispielsweise Ohren oder die Kopfbehaarung gibt? Die sind auf dem Paßfoto auch sichtbar und werden möglicherweise einmal als biometrische Merkmale relevant. Spätestens, wenn Augen und Nase nicht mehr fälschungssicher sind, weil sie chirurgisch korrigiert wurden - zur Anpassung an die vorgegebenen Normen.
Würe es nicht einfacher, wenn den Menschen direkt ein RFID-Chip implantiert würde? Bei Tieren funktioniert diese Technik recht gut, ist zudem wesentlich günstiger und deren Augen und Ohren müßen dafür keiner vorgegebenen Norm entsprechen.
Ideal wäre es vermutlich, wenn direkt eine Speicherung der DNA-Daten erfolgen würde.
Die sind, zumindest bisher so mag man es vermuten, ziemlich fälschungssicher und zur exakten Identifikation brauchbar. Dabei wäre Ihr Gesicht dann geeignet!
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