XP für nur 3 Dollar pro Software-Paket
Für einen Betrag von 3 Dollar pro Software-Paket stellt der weltgrößte Softwareanbieter, die Firma Microsoft, sein Betriebssystem der Stiftung OLPC (One Laptop per Child)1 zur Verfügung.
Liegt man falsch mit der Vermutung, daß Microsoft hier Absatzmärkt der Zukunft sichern will, die sonst an das Betriebssystem Linux fallen würden?
Bis jetzt wurden die Billig-Laptops für das Projekt OLPC ausschließlich mit freier Software und dem Betriebssystem Linux bestückt. Im Oktober soll ein neues Modell des grün-weißen Laptop verfügbar sein, welches sich sowohl unter Windows als auch unter Linux starten lässt.
Ein Vorteil? Und wenn ja, dann muß man auch fragen wer davon tatsächlich einen Vorteil hat?
Das Projekt OLPC scheinbar nicht. Binnen der letzten zwei Monate hat OLPC bereits zwei wichtige Mitarbeiter verloren, die aus Protest gegen den Microsoft-Beitritt zum OLPC-Projekt gingen, berichtet das «Wall Street Journal».
Nun, Giganten werfen halt auch gigantische Schatten.
Einen ausführlicheren Artikel zum Thema gibt es im Newsticker bei sueddeutsche.de
Hier gibt es noch den Hinweis auf Betriebssysteme für etwas mehr als 3 Dollar
Tags: Betriebssystem XP, Bildungsprojekt, Billig-Laptop, Hilfsprojekt, Laptop, Linux, OLPC, One Laptop per Child, Stiftung OLPC, Windows
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