Uran im Trinkwasser? Aber wo genau?

Beunruhigend sind nicht nur die aktuellen Medienmeldungen zur Studie über Uran im Trinkwasser.

Es wird auch nebulös umschrieben mit: “In einigen Regionen Deutschlands soll Leitungswasser sehr viel stärker mit dem radioaktiven Schwermetall Uran belastet sein, als bisher bekannt.”


Die Webseite der Organisation Foodwatch gibt derzeit ein “Die Webseite kann nicht angezeigt werden” zurück. Vielleicht ist der Server, wegen der veröffentlichten Studienergebnisse, nun überlastet.

Eine Frage, die sich mit als erstes aufdrängt ist natürlich, welche Regionen in Deutschland sind besonders vom uranhaltigen Trinkwasser betroffen? Etwas mehr Aufschluß bekommt man in diesem Artikel von “report München“.

Aber so recht nachprüfbar, ob der eigene Wohnort oder Ferienort mit uranhaltigem Trinkwasser versorgt wird, scheint im Moment nicht möglich.

Die Wasserversorger könnten, bei Verwendung entsprechender Filtertechnik, die Problemstellung scheinbar beseitigen. Jedoch, ein Zitat wie das folgende, lässt einem wahrlich die Haare zu Berge stehen:

Die Ostsee-Gemeinde Palmzin der Kommune Semlow in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise hat erst durch die Nachfrage von “report” von der hohen Uran-Belastung mit sehr hohen Werten von mehr als 23 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser erfahren. Das zuständige Gesundheitsamt war zwar schon seit 2006 über die besorgniserregenden Messergebnisse informiert, hatte aber seither nicht entsprechend reagiert, beziehungsweise “dem Vorgang nicht die angemessene Aufmerksamkeit geschenkt”, so der zuständige Landrat.

Interessant wird es dann auch bei der Frage, wieviel Transporte mit uranhaltig angereicherten Filtern, wir in Zukunft in Deutschland haben werden sowie deren Lagerung?

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